Rauchentwöhnung und Stressbewältigung
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Rauchen ist oft eine "Technik", dem Ärger und Konfliktstress Herr zu werden - aber eine sehr kurzfristige. Zahlreichen Studien belegen: Wer Rauch einatmet versucht damit oft den "Schluckschmerz" zu dämpfen, den das Hinunterschlucken von Ärger mit sich bringt. Gerade in einer geselligen Runde lamentiert es sich dann leichter - ohne etwas unternehmen zu müssen. Raucher gelten ja als gesellig und sozial - ist ja klar!

Wer das Rauchen also aufhören will - der könnte so erst einmal den Boden bereiten!

1. Folgende Leitfragen können ihm helfen:

- Wo in meinem Leben bin ich unzufrieden?
- Was genau kann ich dafür tun, dass ich glücklich bin?
- Welchen Konflikten gehe ich aus dem Weg?
- Wie könnte ich diese Konflikte auflösen bzw. mein Bestes dazu tun, dass diese wegfallen?

2. Eine zweite äußerst wirkungsvolle Technik besteht in einem Mentaltraining:

Morgens und abends 20 x zu sich selbst sagen: "Rauchen ist völlig gleichgültig"
Der Trick besteht darin, nicht gegen das Rauchen anzukämpfen, sondern ihm die Bedeutung zu entziehen. Wer gegen etwas ist - der denkt immer noch daran!
Das Ziel ist, einfach nicht mehr ans Rauchen zu denken erst dann ist man befreit!

3. Die dritte Technik besteht im einfach "SO TUN ALS OB"!

Wir warten gar nicht darauf, bis wir das Rauchen endlich sein gelassen haben, sondern wir lassen es uns gleich anderweitig gut gehen: Wohnung renovieren, eine neue Sportart beginnen, neue Kontakte suchen... und und und. Ein altes System kann man nämlich dann am besten ändern - wenn wir es gleich verlassen, sehr wichtig um den bekannten JoJo-Effekt zu vermeiden!

Das ist ebenfalls auch eine tragende Säule von Rauchentwöhnungskursen. Hier hat man einfach gegenseitige Unterstützung - und man kann austreten aus seinem System "Alltag"!
Sehr oft versuchen Menschen vergeblich, auf der Basis der bisherigen Erkenntnisse "neue" Entscheidungen zu treffen - genauso wie der Irrende in der Wüste oft vergeblich den Weg zur Oase sucht. Erst nach monatelangem Irrtum ("Irr-tum" kommt von "herum-irren") erkennt er, dass er immer  an der gleichen Stelle ankommt, von der er ausgegangen ist. Wir laufen im Kreis, wenn wir versuchen das System im System zu ändern. Was heißt das?

Die Antwort ist so simpel wie wirkungsvoll:

Tue etwas, was Du noch nie getan hast!

Stell Dir dabei vor, Du bist ein unbeteiligter Weiser - der nach der Lösung gefragt wird - wetten, dass es sehr einfach ist, auf gute Ideen zu kommen - wenn man "anderen" einen Tipp gibt!
Das kann man übrigens trainieren:
Tue jeden Tag einmal etwas, was Du noch nie getan hast!
Bitte unterschätzte nicht den Wert dieser einfachen "Technik" - sie ist äußerst wirkungsvoll!


Viel Spaß beim Trainieren!

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Davon ausgenommen sind natürlich die Google-Anzeigen in der rechten Spalte!

 
 



 

 

 

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